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Steps for Peace

Institut für Peacebuilding gemeinnützige GmbH

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Forschungsergebnisse mit Praxiserfahrungen verknüpfen

Steps for Peace ist eine Organisation an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Ihr Ziel ist es, praktische Erfahrungen aus der zivilen Friedensarbeit auch aus Krisenkontexten in die Forschung einfließen zu lassen. Aktuelle Forschungsergebnisse werden für die Tätigkeit von Multiplikator*innen praxisnah aufbereitet und durch Bildungsangebote vermittelt. (siehe Trainingsangebote)

Praxis-Theorie-Dialoge fördern

Steps for Peace begleitet die Forschungsförderung durch die Bereitstellung von Foren für einen Fachaustausch zwischen Praktiker*innen der Friedensarbeit, Wissenschaftler*innen der Friedens- und Konfliktforschung, Politik und Medien sowie durch Teilnahme an Fachgesprächen und Fachkonferenzen.

Unsere Beratung fördert den Wissenstransfer in die Praxis

Zahlreiche Auftraggeber und Partner schätzen Steps for Peace für die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis Unser Beratungsangebot orientiert sich an der Stärkung der Friedensförderung, der Krisentransformation und Gewaltprävention mit konstruktiven und gewaltfreien Handlungsansätzen durch staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure.

Mögliche Beratungsleistungen von Steps for Peace sind:

  • Entwicklung von Maßnahmen und Methoden der Gewaltprävention, der Beendigung oder Nachsorge von Gewaltkonflikten unter Berücksichtigung des Kontextes von gesellschaftlichen und politischen Veränderungsprozessen
  • Aufbereitung und Bereitstellung von Fachinformationen für zivilgesellschaftliche Akteure in der zivilen Konfliktbearbeitung.
  • Partizipativ angelegte Evaluationen mit dem Fokus auf ihre Wirkung auf Krisen- und Friedensprozesse von staatlichen oder zivilgesellschaftlichen Projekten und Programmen in Krisenkontexten.

Eine zentrale Anlaufstelle für Krisenprävention und Friedensförderung in Berlin

Steps for Peace – Institut für Peacebuilding arbeitet seit Anfang 2018 an der Entwicklung der Friedensfabrik, die als Informations-, Bildungs- und Begegnungsforum dienen soll. In Workshops, Studien, Hintergrundgesprächen und bei Vor-Ort-Begehungen wurden umfangreiche Informationen und Anregungen gesammelt. Dabei hat die „Initiative Friedensfabrik“ von vielen Seiten große Zustimmung erfahren.

Vorhandenes als Impuls für zukünftige Friedensarbeit nutzen: Berlin kann zum Thema Krieg und Frieden viel vermitteln. Mit seiner reichhaltigen Geschichte zu Gewaltherrschaft und deren Gegenbewegungen lassen sich zahlreiche Beispiele  für Transformationsprozesse nachzeichnen. Die Friedensfabrik soll ein Ort in Berlin werden, der über bewährte Konzepte der konstruktiven und gewaltfreien Konfliktbearbeitung, über typische Handlungsfelder und methodische Ansätze möglichst anschaulich und praxisnah informiert.

Auf Spurensuche nach dem Frieden

In Dauer- und Sonderausstellungen begeben sich die Besucher*innen auf eine Spurensuche nach Frieden. Multiplikator*innen, Studierende und Friedensaktivist*innen können sich umfangreiche Methoden, Instrumente und Handlungsansätze durch die Ausstellungen, Qualifizierungsangebote oder über Recherche in einer Fachbibliothek erschließen. Konfliktparteien finden hier einen geschützten Raum für Dialog und Mediation, aber auch für partizipative Planungsprozesse. Praktiker*innen aus lokalen und internationalen Projekten können sich vernetzen und austauschen. Kinder und Jugendliche erkunden spielerisch neue Wege der Streitschlichtung und gewaltfreien Kommunikation.

Alles Friede, Freude, Eierkuchen? Kontroversen sind Teil eines bewussten Umgangs mit Konflikten. Deshalb soll die Friedensfabrik auch Raum für gegensätzliche Meinungen und Auffassungen bieten und dadurch die Besucher*innen aus ihrer „Echokammer“ und „Meinungsblase“ locken. Denn Frieden braucht die Vielfalt von Akteur*innen und Meinungen. Für all diese Komponenten liegen bereits forschungsbasierte und praxisbewährte Grundlagen vor, die für die Friedensfabrik adaptiert werden können.

Lesen Sie mehr zur Friedensfabrik in einem aktuellen Beitrag für den PeaceLab-Blog.