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Steps for Peace

Institut für Peacebuilding gemeinnützige GmbH

Friedensfabrik – eine zentrale Anlaufstelle für Friedensförderung und Gewaltprävention in Berlin

Friedensfabrik – eine zentrale Anlaufstelle für Friedensförderung und Gewaltprävention in Berlin


Steps for Peace – Institut für Peacebuilding
arbeitet seit Anfang 2018 an der Entwicklung der Friedensfabrik, die als Informations-, Bildungs- und Begegnungsforum dienen soll. In Workshops, Studien, Hintergrundgesprächen und bei Vor-Ort-Begehungen wurden umfangreiche Informationen und Anregungen gesammelt. Dabei hat die „Initiative Friedensfabrik“ von vielen Seiten große Zustimmung erfahren.

Vorhandenes als Impuls für zukünftige Friedensarbeit nutzen: Berlin kann zum Thema Krieg und Frieden viel vermitteln. Mit seiner reichhaltigen Geschichte zu Gewaltherrschaft und deren Gegenbewegungen lassen sich zahlreiche Beispiele  für Transformationsprozesse nachzeichnen. Die Friedensfabrik soll ein Ort in Berlin werden, der über bewährte Konzepte der konstruktiven und gewaltfreien Konfliktbearbeitung, über typische Handlungsfelder und methodische Ansätze möglichst anschaulich und praxisnah informiert.

Auf Spurensuche nach dem Frieden

In Dauer- und Sonderausstellungen begeben sich die Besucher*innen auf eine Spurensuche nach Frieden. Multiplikator*innen, Studierende und Friedensaktivist*innen können sich umfangreiche Methoden, Instrumente und Handlungsansätze durch die Ausstellungen, Qualifizierungsangebote oder über Recherche in einer Fachbibliothek erschließen. Konfliktparteien finden hier einen geschützten Raum für Dialog und Mediation, aber auch für partizipative Planungsprozesse. Praktiker*innen aus lokalen und internationalen Projekten können sich vernetzen und austauschen. Kinder und Jugendliche erkunden spielerisch neue Wege der Streitschlichtung und gewaltfreien Kommunikation.

Alles Friede, Freude, Eierkuchen? Kontroversen sind Teil eines bewussten Umgangs mit Konflikten. Deshalb soll die Friedensfabrik auch Raum für gegensätzliche Meinungen und Auffassungen bieten und dadurch die Besucher*innen aus ihrer „Echokammer“ und „Meinungsblase“ locken. Denn Frieden braucht die Vielfalt von Akteur*innen und Meinungen. Für all diese Komponenten liegen bereits forschungsbasierte und praxisbewährte Grundlagen vor, die für die Friedensfabrik adaptiert werden können.

Lesen Sie mehr zur Friedensfabrik in einem aktuellen Beitrag für den PeaceLab-Blog.