Trainings

Steps for Peace

Institut für Peacebuilding gemeinnützige GmbH

Do No Harm und Reflecting on Peace Practice

Do No Harm und Reflecting on Peace Practice

Vorstellung der Konzepte und ihre praktische Anwendung

3. bis 7. Juni 2013 in Berlin, Englisch

Auf Anfrage kann das Training auch auf Deutsch durchgeführt werden.

Die Do No Harm-Kriterien, entwickelt von Mary B. Anderson, haben sich für eine friedens- und konfliktsensible Projektarbeit der Humanitären Hilfe, aber auch in der Entwicklungszusammenarbeit im Konfliktkontext bewährt. In einem ergänzenden Prozess um Reflecting on Peace Practice wurden Analyseinstrumente erarbeitet, die eine effiziente Bewertung von internationalen friedensbezogenen Projekten ermöglichen.

In dem Training werden die Grundlagen des Do No Harm-Konzeptes und das daraus entwickelte Tool vorgestellt. Weiterhin werden wichtige Erkenntnisse aus dem Prozess um Reflecting on Peace Practice vermittelt. Das Training unterstützt PraktikerInnen darin, beide Konzepte und ihre Tools wirkungsorientiert in Planung, Monitoring und Evaluierung von Projekten und Programmen zu integrieren.Leitgedanke ist dabei, die friedens- und konfliktsensible Relevanz dieser Maßnahmen zu optimieren.

TrainerIn: Dr. Cordula Reimann und Dr. Wolfgang Heinrich
Teilnahmebeitrag: 910 Euro
Veranstaltungsort: Hotel Morgenland

Steps for Peace-Do No Harm und RPP 2013

Bericht einer Teilnehmerin

 „Der erste Teil des Trainings wurde dem Do No Harm–Konzept gewidmet. Basierend auf der Erfahrung, dass wohlwollend gemeinte humanitäre Hilfsprojekte in Krisengebieten Konflikte verschärfen können, wurde das DNH-Instrument entwickelt. Besonders nützlich war die Veranschaulichung durch zahlreiche Beispielprojekte, die Dr. Wolfgang Heinrich auf Grund seiner Mitkonzeption des DNH-Instruments an Seite von Mary B. Anderson kennengelernt hatte.

Cordula Reimanns langjährige Expertise mit RPP kam uns Teilnehmenden auch hier immer wieder zu Gute, da sich eine Anwendung des RPP auf eigene Projekte durchaus herausfordernd gestaltete. Trotz straffen Zeitrahmens gelang es den äußerst kompetenten Referenten, die Komplexität beider Instrumente zu verdeutlichen und in den Kontext zu setzen. Zusätzlich bereicherten die Erfahrungen der Teilnehmenden, die alle in den unterschiedlichsten Regionen und Rahmenbedingungen arbeiten, die Diskussionen während des Trainings und in den ausreichenden Pausen. Alle waren sehr motiviert die gelernten Instrumente sowie vielen neue Ideen in ihre Projekte mitzunehmen und umzusetzen.“

Trainingsbericht_DNH_RPP