Trainings

Steps for Peace

Institut für Peacebuilding gemeinnützige GmbH

Frieden fördern, Inhouse Trainings 2017

Frieden fördern, Inhouse Trainings 2017 für die Arbeit in fragilen Kontexten

Unser Angebot

Wir konzipieren und organisieren mit Ihnen zusammen ein maßgeschneidertes Training nach Ihren Wünschen. Dabei können alle in unserem Programm angebotenen Trainings an Ihre Bedürfnisse angepasst oder auch individuelle Trainings aus einzelnen Modulen zusammengestellt werden. Die Trainings können als Inhouse Trainings in Deutschland oder vor Ort mit Ihren nationalen MitarbeiterInnen sowie Ihren PartnerInnenorganisationen und deren Zielgruppen durchgeführt werden.

Ihre Vorteile

  • Sie erhalten ein Training, das exakt und individuell auf Ihren Bedarf zugeschnitten ist.
  • Sie erreichen eine hohe Effizienz, denn die Trainingsinhalte können so angepasst werden, dass sie auf den Vorkenntnissen der Teilnehmenden aufbauen.
  • Wir passen das Training an die lokalen Gegebenheiten und den Projektkontext an.
  • Unsere DozentInnen sind FachexpertInnen des jeweiligen Themenfeldes, verfügen über reflektierte langjährige Erfahrungen in Krisenkontexten und arbeiten sehr praxisnah und prozessorientiert.

Unsere Themenfelder

Trainings können zu folgenden Themenfeldern stattfinden. Module können in Absprache mit Ihnen auch gerne neue kombiniert werden.

  • Berliner Erinnerungsorte von Gewaltherrschaft: Exkursion und Diskussion ziviler Beiträge zur Konflikttransformation
  • Friedensarbeit in fragilen Kontext erfahrbar machen: Simulation konkreter Situationen und Entwicklung neuer Handlungsoptionen
  • Organisationsentwicklung für Nachhaltigkeit: Change management in fragilen Kontexten
  • Friedensförderung durch partizipative Lernprozesse: Didaktische Ansätze
  • Friedenspädagogik: Beiträge zu Konflikttransformation und Gewaltprävention

Details zu den Themenfeldern finden Sie in unserem Programm Frieden fördern – Gewaltförmige Konflikte reduzieren.

Trainingsmethoden

Um die Komplexität von Lernprozessen und die Individualität von Lernstilen zu berücksichtigen, wechseln sich verschiedene Methoden ab: theoretische Inputs, Übungen, Rollenspiele, Fallbeispiele, die Arbeit an eigenen Projekten, der kollegiale Austausch und die Diskussion von Herausforderungen für die Praxis. Das Training kann als Training-on-the-job genutzt werden, indem die TeilnehmerInnen das Erlernte sofort auf ihre Praxisfelder übertragen.

Unsere DozentInnen

Steps for Peace arbeitet mit qualifizierten DozentInnen zusammen. Sie sind FachexpertInnen ihres Themenfeldes, verfügen über langjährige praktische Arbeitserfahrungen in Krisenkontexten und sind kompetente PädagogInnen mit dem Anspruch, neben Wissen auch praktische Handlungskompetenzen zu vermitteln. Einen Überblick über unsere DozentInnen finden Sie auf unserer Homepage.

Modalitäten

  • Die Trainings können auf Deutsch und Englisch durchgeführt werden.
  • Die Kosten richten sich nach Dauer, Gruppengröße und Trainingsort. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.
  • Bei Inhouse Trainings für große Gruppen oder außerhalb von Berlin ist der Auftraggeber oder die Auftraggeberin für die Organisation der benötigten Infrastruktur (Räumlichkeiten, Ausstattung, Verpflegung etc.) verantwortlich.
  • Trainings für kleinere Gruppen von ein bis drei Personen können im Büro von Steps for Peace in Berlin durchgeführt werden.

Kooperationspartner/Auftraggeber (Auswahl)

  • Alice Salomon Hochschule
  • Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH)
  • Brot für die Welt
  • Carl Duisberg Gesellschaft
  • Culture Counts Foundation
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
  • Georg Eckert Institut

Unsere Kontaktdaten

Zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir freuen uns darauf, Sie zu beraten und Ihnen ein passendes Angebot zukommen zu lassen!

Telefon: 030-755 19 733
E-Mail: training@steps-for-peace.org

Steps for Peace - Frieden fördern - Inhouse Trainings - 3.1.17

 

Impressionen von Inhouse Trainings

Transitional Justice and education in Germany

Das Georg Eckert Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) und das International Center for Transitional Justice (ICTJ) führten 2015 die Georg Arnhold International Summer School on Education for Sustainable Peace zum Thema »Transitional Justice and Education« mit einer internationalen Gruppe durch. Das GEI beauftragte Steps for Peace hierfür das Training Shaping und experiencing cultural memory als Inhouse Training für diese Summer School anzupassen und durch zu führen. Im Rahmen einer eintägigen Exkursion durch Berlin wurden die Vergangenheitsaufarbeitung und Erinnerungskultur in Deutschland thematisiert. Die Etappen führten zur Dauerausstellung des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors und der Gedenkstätte Berliner Mauer, dem zentralen Erinnerungsort an die deutsche Teilung im Zentrum der Hauptstadt. Beispielhaft wurden dabei Ansätze der Erinnerungspädagogik vorgestellt.

„Es war ein sehr spannender Tag, der viel Anregung für Diskussionen gegeben hat, die heute Morgen schon begonnen haben.“ Martina Schulze, GEI, Programmkoordinatorin Georg-Arnhold-Programm

Steps for Peace - Transitional Justice and Education in Germany - Bericht

Managing difficulties by peaceful means

Steps for Peace führte im Auftrag der DAAD Akademie Kairo 2014 ein zweitägiges Seminar zu Managing difficulties by peaceful means für ägyptische HochschuldozentInnen durch. Bei der gemeinsamen Konzeption wurden die vielfältigen politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Die DozentInnen verschiedener Universitäten und Fachrichtungen zeigten ein lebendiges Interesse an den Themen um Frieden und Konflikt. Sie reicherten diese mit vielen Beispielen aus ihrem Alltag an. Die Entwicklung eigener Ideen zeigte, wie schnell sie die Themen für eine praktische Umsetzung anpassen konnten.

“…I want to congratulate you on the very successful training module that you coached to us in Cairo. I cannot find enough words to thank you and your dear colleague for the wonderful effort you have shared with us. I became familiar with new scientific perspectives. ” Prof. Malak Shaheen, Teilnehmerin des Seminars

Friedenspädagogik als Beitrag zur Konflikttransformation

Die Rolle von Bildung im Allgemeinen und von Friedenspädagogik im Besonderen gewinnt im Kontext von Gewaltprävention und Friedensförderung in Post-Konflikt-Gesellschaften und in der Entwicklungszusammenarbeit eine immer größere Bedeutung. Herausforderungen, Themenspektren, Zielgruppen und Handlungsansätze sind vielfältig und erfordern in hohem Maße Sachkompetenz, Methodenkenntnisse und Einfühlungsvermögen. Das Training führt in den aktuellen Stand der Friedenspädagogik ein.

"Das Training zeichnete sich von Beginn an durch eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre aus, die durch kurze pädagogische Übungen von den TrainerInnen hergestellt wurde. Hierdurch wurde schnell die Basis für einen vertrauensvollen und reflektierten Umgang miteinander geschaffen und die Teilnehmenden kamen sofort in einen regen Austausch über ihre praktischen Erfahrungen und ihre Vorhaben, an denen sie im Training arbeiten wollten." Inga Neu, Teilnehmerin am Training Friedenspädagogik als Beitrag zur Konflikttransformation

Steps for Peace - Friedenspädagogik - Trainingsbericht

Friedensarbeit im fragilen Kontext erfahrbar machen

Auf Initiative von Studierenden des Masterstudienganges »Intercultural Conflict Management« der Alice Salomon Hochschule Berlin organisierte Steps for Peace 2014 ein dreitägiges englischsprachiges Seminar, welches ihnen einen Einblick in die praktische Friedensarbeit in einem fragilen Kontext vermitteln sollte. Hierfür wurde von uns die Simulation zur Einweihung einer Schule in Afghanistan entwickelt, mit ca. 20 Studierenden durchgeführt und gemeinsam ausgewertet. Diese Simulation konnte den Teilnehmenden die Komplexität des Arbeitsfeldes sowie die oft verborgenen und sich wiedersprechenden Interessen der involvierten Akteure erfahrbar machen. Die Auswertung war für die Studierenden von vielen Überraschungen geprägt.

In 2014, I took part in a Steps for Peace workshop as part of my master's degree in conflict management. The simulation was a remarkably engaging and practically rewarding experience, with a very high degree of realism involved in the choices we as participants faced. Many thanks for a very fruitful and relevant learning experience - highly recommended to all students of peace and conflict.” Jesper Lemke, Teilnehmer an der Simulation

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